Mittwoch, 30. März 2011

Uff ...

Nie wieder werde ich im Kino sitzen und mich über eine schlechte Komödie beschweren ... 

Nie wieder werde ich mich beklagen über einen Witz der für mich zu seicht wirkt ... 

Nie wieder werde ich über (schlechte) Kabarettisten lästern ... 

Was ich jedoch tun werde ist jedem, der Komödien schreibt und seien sie noch so unsinnig, meinen tiefsten Respekt zollen.
Von allen Möglichkeiten die ich euch bei der Umfrage gegeben habe, ist die Komödie vermutlich die schwierigste. Ideen hätte ich ja genug aber diese dann in schriftlicher Form zu übertragen, ohne dabei etwas an Humor einzubüßen, ist vermutlich das schwierigste das ich jemals in Angriff genommen habe.

Ich arbeite weiter, seid gespannt, ich hoffe (bete) auf baldigen Erfolg.

mfg Michael

Dienstag, 15. März 2011

alea iacta est

oder Rien ne va plus oder die Würfel sind gefallen ... 


Ihr könnt es drehen und wenden wie ihr wollt ... die Entscheidung steht und ist rechtskräftig.


Sieger der Umfrage ist eindeutig mit großem Vorsprung die "Komödie" ...


mal sehen was dabei raus kommst ;-)

Montag, 14. März 2011

Noch 1 Tag ...

So liebe Leute,

jetzt wird es spannend ... die Abstimmung läuft noch einen Tag ... also ... wer noch nicht gewählt hat, sollte dies jetzt nachholen ;-)

Freitag, 11. März 2011

Noch 4 Tage ...

Vier Tage noch könnt ihr über das Genre meiner nächsten Geschichte abstimmen!

Nützt die Chance und gebt eure Stimme ab!

Die Umfrage findet ihr auf der rechten Leiste.

PS: Ihr könnt auch mehrere Genres als Antwort angeben.

mfg

Michael

Dienstag, 8. März 2011

Viel Arbeit, wenig Zeit ...

Ich denke ich sollte diesen Blog umbenennen zu "Dienstagskaffee" ... vorige Woche hat ein böser Schnupfen versucht mich dahinzuraffen und gestern hab ich gearbeitet bis 21:00 Uhr, danach war irgendwie die "Post-Laune" etwas angeschlagen. Werde heute im Laufe des Tages mein Montags-Pensum nachholen ... hoff ich mal ;-)

Mittwoch, 2. März 2011

Auf vorbeizischende Pistolenkugeln ...

Die Geschichte der First-Person Shooter ist eine Geschichte voller Missverständnisse ... ständig geht es darum jemanden um die Ecke zu bringen, sich gewaltvoll eine Schneise zwischen Gegnerhorden zu schlagen und zu guter letzt jegliche Moralvorstellung abzuschalten und den Schießprügel das Reden zu überlassen.

Das neue Spiel von "Epic Games" (Unreal Reihe) und "People can fly" schafft es wie kein anderes, jede dieser Vorurteile zu bestätigen, weiter zu fördern und sogar neue Vorurteile aufleben zu lassen ... und es macht dermaßen viel Spaß ;-)

Bulletstorm, so der Titel, ist auf den ersten Blick ein Ego-Shooter nach alter Schule. Ein Haufen knarren, eine Handlung die stark nach B-Movie müffelt und kein Problem mit klischeehafter Gewaltverherrlichung.

Und doch ist Bulletstorm so viel mehr, es ist einfach lustig, macht Spaß und fesselt einen.
Der Hauptcharackter wird von Minute zu Minute sympathischer, die Geschichte nimmt immer mehr und schneller Fahrt auf (trotz der vorhersehbaren Handlung) und alles in allem ist die Welt, die Charaktere, ja sogar die Gegner stimmig und kitschig unterhaltsam überzeichnet.

Es wird getreten, geschossen und verdammt viel geflucht.
Auf den zweiten Blick jedoch macht Bulletstorm einiges anders, manchmal besser, manchmal schlechter. Gewöhnungsbedürftig war für mich zum Beispiel das fehlen einer Sprungtaste. Man kann nur an vorgegebenen Stellen im Spiel über Abgründe und Hindernisse springen. Ähnlich wie bei Mass Effect 2 wird die Leertaste hierbei als Universaltaste benutzt. Anstatt zu springen kann man aber rutschen ... bei einem ausreichenden Gefälle kommt man hierbei auf eine wahnwitzige Geschwindigkeit, die unter normalen (realen) Umständen die Jean zerfressen würde wie die Borkenkäfer den Böhmerwald.

Große Lob verdienen die Leveldesigner, allein der Anfangslevel, in dem man mit Gravitationsstiefel eine Hochhauswand runterläuft, ist dermaßen spektakulär, dass man fast Höhenangst bekommt. Ständig explodiert irgendwo etwas, ein Haus stürzt ein oder ein riesiges Schaufelrad ist einem auf den Fersen.

Erwähnenswert sind auch die ausgefallenen Waffen, ganz nach dem Motto Schadenfreude ist die schönste Freude, wickelt man zwei Granaten, die jeweils am Ende einer Stahlkette befestigt sind um ein Körperteil des Gegners und drückt mit einem sadistischen Lächeln im Gesicht die Auslösertaste. Hier wird sofort klar, Bulletstorm ist nur etwas für Erwachsene. Vor allem aufgrund der ... ähm ... detaillierten "Schadensmodelle" der Gegner (Verdammt bin ich froh das ich in Österreich lebe ... KEINE MACHT DER ZENSUR)

Für  "Splatter"-Abschüsse erntet man Skillshot-Punkte
Jede Waffe ist auch mit einem Sekundären-Schuss ausgestattet, der allerdings erst freigeschaltet werden muss, dafür braucht man Punkte und Punkte sammelt man in Bulletstorm in dem man Gegner sehr effektvoll um die Ecke bringt. Zum Beispiel stellt man sich hinter ein Eisengitter und zieht einen Gegner mit seiner Peitsche an sich ran. Der arme Teufel wird auf dem Eisengitter wie ein Döner aufgespießt, die Meldung erscheint. "Skillshot Voodoo-Puppe" und 100 Punkte werden deinem Skillshot Punktekonto gutgeschrieben. Schafft man es gleich mehrere Gener gleichzeitig abzumurksen, kommentiert das Programm dies schlicht und ergreifend mit "Gang Bang".

Die Granate ist um den Hals gewickelt und der Finger bereits am Abzug
Und das war das nächste Stichwort, in Amerika ist Bulletstorm nämlich unheimlich in Verruf geraten. Der Sender Fox News berichtet das durch die zweideutigen Andeutungen im Spiel, die Vergewaltigungsrate steigen würde (what the fu**??) ... und wieder einmal beweist Amerika seine unnachahmliche Logik. Brutale, sinnlose Gewalt ist ok, solange man keine sexiestischen Andeutungen damit verbindet. (Häh??) Aber naja ... 

... apropos Anspielungen. Selten wurden in einem Computerspiel so dermaßen derbe Sprüche geklopft das selbst der Duke himself rot werden würde. Noch nie hörte ich so oft das f-Wort ... nicht mal in nem Film von Guy Ritchie.

Abschliessend ist zu sagen, Bulletstorm ist ein reinrassiger Shooter, das Spiel lebt von derben Sprüchen, überdrehter Gewalt und einer leicht zu folgenden und dennoch spannenden Story. Popcorn-Kino halt. Aber Bulletstorm entschärft das Ganze, da sich das Spiel selbst nicht ernst nimmt. Wer einfach mal abschalten will und etwas Unterhaltung nötig hat, für den ist Bulletstorm genau das richtige. Achtet nur darauf das ihr die PEGI 18 Version bestellt und nicht die USK 18 Version, die ist nämlich bis zum letzten Blutstropfen geschnitten.
Das Leveldesign ist über den Zweifel erhaben, hier fliehen wir gerade auf einem Zug vor einem riesigen Schaufelrad.
In dem Sinne ... viel Spaß beim schnetzeln ;-)

Dienstag, 1. März 2011

Grübel

Ist es eigentlich normal, dass wenn man sich seine eigene Geschichte immer und immer wieder durchliest ... man sich irgendwann fragt ... "Oh Gott, was für ein Schund ist das denn??" 


Lese mir jetzt im Verlauf der Posts immer die Kapitel nochmals durch ... und irgendwie finde ich sie immer schlechter je öfter ich sie lese.


Werd mir da noch was einfallen lassen müssen ...